Wie „Orakelmethoden“ funktionieren – 3

In meinen letzten beiden Beiträgen haben wir über eine andere Art des Denkens gesprochen – ein nicht kausales Denken (wenn -> dann), sondern ein Denken in Analogien und Entsprechungen, das nur schwer in Worten auszudrücken ist. Genau dieses Denken braucht es, um Symbole zu deuten – wie das in Orakelmethoden nötig ist. Hier kannst du die Beiträge nochmal nachlesen: Beitrag 1, Beitrag 2.


Wir müssen in Analogien denken, um Orakelmethoden zu verstehen.


Wenn ich dieses Denken nicht kenne und mich dieser Herangehensweise nicht öffnen möchte, dann fehlt mir natürlich der Zugang zu dieser Dimension des Lebens. Und das ist auch völlig in Ordnung. Im „wissenschaftlichen“ Sinne sind natürlich alle Orakelmethoden völliger Humbug - so wie auch die Homöopathie wieder verstärkt zum unwirksamen Unsinn erklärt wird. Auch die Homöopathie folgt nämlich den Prinzipien der Analogien.


Die Diskrepanz zwischen Wissenschaft und sagen wir „übersinnlichen“ Erkenntnissen schließt sich aber bereits in etlichen Bereichen, denn die Quantenphysik beweist nach und nach Erscheinungen, die Menschen mit erweitertem Bewusstsein schon seit Jahrhunderten oder Jahrtausenden klar waren.


Das Leben als Symbol.

Folgt also alles gewissen Regeln? Läuft das Leben nach bestimmten Prinzipien ab, ob wir uns nun dessen bewusst sind oder nicht?


Ich lerne seit vielen Jahren, diese Prinzipien zu verstehen und auf diese Weise gelingt es mir immer besser, Menschen zu verstehen und Muster in ihrem Verhalten zu finden.


Wenn Menschen mir in der Praxis ihre Geschichte erzählen, kann ich durch das Verständnis für Analogien Muster in ihrem Verhalten herausfinden. Wenn ich ihnen dann etwas über sie selbst erzähle, fragen sie mich erstaunt „Woher wissen Sie das?“ Dabei haben sie es mir – auf einer anderen Ebene – gerade erzählt. 😉


Also: Wie kannst du nun Symbole deuten – so wie das in Orakelmethoden gemacht wird?


Indem du diese andere Art des Denkens trainierst und tagtäglich anwendest.


Denn im Grunde ist das gesamte Leben ein Symbol. Alles, was dir über den Tag begegnet, was sich ereignet, hat Be-deutung.


Alles, was dir im Leben begegnet, hat Be-deutung. Du begegnest doch immer DIR.

Und damit schließt sich wieder der Kreis zum Unbewussten. Lerne herauszufinden, was es dir durch die verschiedenen Symbole sagen will. Welches Prinzip steckt hinter der Mitteilung? Was sollst du dadurch verstehen und in deinem Verhalten verändern?


Beispiel:


Du bist beim Kochen unachtsam und schneidest dich mit dem Messer. Es blutet ganz ordentlich und du schreckst dich.


Was hast du gerade davor gedacht? Was beschäftigt dich gerade besonders im Leben?


Das Prinzip des „Messers“ haben wir uns schon angeschaut. Es geht um eine Form von dynamischer Energie, die du auf zerstörerische wie auf konstruktive Art nützen kannst.


Und leider gibt es keine ein-deutige Übersetzung von Erscheinungsformen zu Bedeutungen nach dem Motto „Schneiden mit dem Messer = Aggressionen gegen sich selbst ausleben“. Aber das ist schon mal eine gute Basis 😉.


Also: Wo im Leben bist du gerade unachtsam und fügst dir damit selbst „eine Wunde“ zu. Was tust du dir selbst an? Wo solltest du vielleicht „dein eigenes Reich verteidigen“ (also auch mal „nein“ sagen?) anstatt dich verletzen zu lassen? Usw.


Wenn du in Analogien denken lernst, wirst du mit der Zeit DEINE Frage und DEINE Antwort intuitiv finden, denn dann lernt dein Gehirn immer mehr, in diesen Kategorien zu denken und bietet dir die richtigen Antworten bereitwillig an. Du spürst dann plötzlich, dass dieses Ereignis GENAU DAS be-deutet.


… sofern du auch lernst, dich nicht selbst auszutricksen 😉.



Also ja, so ist das mit den Orakelmethoden. Und wie du siehst, kommt es immer auf die Übung und das Bewusstsein des Deuters oder der Deuterin an.


Daher: Wenn du jemanden suchst, der dir auf welchem Wege auch immer – durch Astrologie, durch Kartenlesen oder andere Methoden – dein „Schicksal“ oder dein jetziges Leben deuten soll, such ihn/sie dir gut aus!


Es braucht viel Verantwortungsbewusstsein und überhaupt einen hohen Bewusstseinsgrad, um die Zeichen richtig zu deuten und damit auch achtsam umzugehen.


Besser ist, du lernst es selbst und lässt dich gegebenenfalls durch jemanden unterstützen, der damit bereits viel Erfahrung hat.


Was ich dir empfehle: Mach niemanden zu deinem Guru! Es ist DEIN Leben, es ist DEINE Verantwortung.


Und ja, wenn du deine Verantwortung an einen Guru abgibst, ist es ja auch DEINE Entscheidung. 😉


© Mag.a Ursula Förschner


Fotos: Pixabay.com

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@2016 by Mag.a Ursula Förschner