Wie "Orakelmethoden" funktionieren 1

In den letzten Beiträgen ("Du bist unermesslich clever!" und "Dein Unterbewusstsein verstehen") haben wir festgestellt, dass alles Wissen unterbewusst bereits da ist. Und ich habe dir gezeigt, wie du die Sprache deines Unterbewusstseins besser verstehen kannst.


Heute möchte ich noch etwas tiefer in diese Materie eintauchen.


Seit jeher haben Menschen versucht, Zugang zum Unbewussten zu bekommen und damit zu Informationen, die ihnen Antwort auf offene, bewusst nicht zu klärende Fragen geben können.


Wir kennen Orakelmethoden in der Antike, wie das Orakel von Delphi. Im alten Rom deutete man den Vogelflug oder die Eingeweide von Opfertieren. Im alten Ägypten wurden Orakelmethoden gar für die Rechtssprechung herangezogen. Genauso gab es Orakelmethoden im alten China und im Buddhismus. In der keltischen Kultur versuchte man das Unbewusste durch Runen abzufragen.


Astrologische Studien gab (und gibt es) es in vielen Kulturen.

Astrologische Studien gab es in vielen alten Kulturen, in China, Indien, Mesopotamien, Babylon, Ägypten und im alten Griechenland.


Kartenlegen als Orakelmethode

Auch heute gibt es noch zahlreiche Orakelmethoden, angefangen von Kartenlegen, Handlesen, Bleigießen bis zu den Glückskeksen im Chinarestaurant. Und natürlich die Astrologie.


"Aufgeklärte" Menschen belächeln diese Methoden und bezeichnen sie als Aberglaube.



Was also ist an "Orakelmethoden" dran und wie funktionieren sie?


Diese Methoden basieren auf einer anderen Art des Denkens; ein Denken, das nicht kausal ausgerichtet ist, wo es also nicht um Ursache und Wirkung geht.


Wir sind gewohnt so zu denken: Wenn… dann. Wenn ich zu viel esse, dann wird mir schlecht. Wenn mein Kind nichts lernt, dann bekommt es eine schlechte Note.


Wie du aber in meinem letzten Beitrag gesehen hast, brauchen wir andere Methoden, um das Unterbewusste zu verstehen. Wir müssen lernen in Analogien, in Entsprechungen zu denken, die in der Regel gar keinen Zusammenhang haben im Sinne von Ursache und Wirkung.


Wenn ich dich frage: Was haben folgende Begriffe gemeinsam? Ein Messer, ein roter Sportwagen, eine Entzündung und ein Tiger.


Die meisten Menschen würden sagen: Blödsinn, da gibt es gar keinen Zusammenhang!


Ich beschäftige mich mit diesen Fragen seit ich ca. 19 Jahre alt war. Mein erstes Buch in diese Richtung war das Buch von Thorwald Dethlefsen "Schicksal als Chance". Es hat mich nachhaltig geprägt. In diesem außergewöhnlichen Buch habe ich das erste Mal von den "hermetischen Gesetzen" gelesen: https://www.thalia.at/shop/home/artikeldetails/ID2870033.html?retn=thatsel:q1


wie oben – so unten
wie innen – so außen
wie im Großen – so im Kleinen

Und genau um diese Art zu denken geht es. Das brauchen wir, um das Unbewusste zu verstehen: Analogien, Entsprechungen.


Auch Symbole sind letztlich Anlalogien, Entsprechnungen. Und wir benützen sie täglich.

Ich werde obiges Rätsel lüften: den Zusammenhang zwischen einem Messer, einem roten Sportwagen, einer Entzündung und einem Tiger.


Aber zuerst: Fühl doch mal rein! Wie spüren sich all diese Dinge an? Was daran fühlt sich gemeinsam an?


Zweites Beispiel für dich zum Üben: Was haben diese Dinge gemeinsam: König, Gold, Diamant, Sonne, Löwe, Penthouse.


Jetzt kannst du aber etwas spüren, oder?


Es geht hierbei nicht um die Assoziationen, die du dazu hast. Es geht um eine tiefere Ebene des Fühlens, die sich der Logik und der Welt der Worte entzieht. Ich bin überzeugt, dass du bei den beiden Beispielen etwas spüren kannst. Du musst es nicht benennen. Nur fühlen.

Bitte spür dich wirklich hinein! Denn nur so hast du etwas davon.


Deshalb lass ich dich jetzt mal üben und schreib dir die Lösungen in meinem nächsten Beitrag 😉


© Mag.a Ursula Förschner


Fotos: Pixabay.com

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@2016 by Mag.a Ursula Förschner