Lernprobleme an der Wurzel packen!

Aktualisiert: 26. Okt 2018


Hinter hartnäckigen Lernproblemen stecken meist so genannte Lernblockaden.


Was sind Lernblockaden?


Lernblockaden sind tiefsitzende Blockierungen und hinderliche Verhaltensmuster, die meist nicht bewusst sind und nur schwer beeinflusst werden können.


Lernblockaden bringen viele Kinder und Jugendliche - und ihre Eltern - zur Verzweiflung

Beim Lernen zeigen sie sich z.B. als Versagensängste, Motivationsmangel oder Konzentrationsprobleme - und dann natürlich durch schlechte Noten.


Wenn also vermehrtes Lernen nicht den erwarteten Erfolg bringt, macht es Sinn, die dahinter liegenden Lernblockaden aufzuspüren.


Und genau darum geht es in meiner Pädagogischen Beratung.



Woher kommen Lernblockaden?


Lernblockaden wirken sich im Bereich Lernen aus, sind aber meist durch ganz andere Dinge entstanden - oft durch Erlebnisse in frühen Lebensjahren, die das Kind überfordert haben.


Manchmal waren es sichtbar traumatische Erlebnisse.


Oft sind es aber auch scheinbar unbedeutende Kleinigkeiten, die das Kind zum damaligen Zeitpunkt nicht richtig einschätzen und dadurch nicht richtig verarbeiten konnte.



Dadurch können (Lern-)Blockaden in den verschiedensten Bereichen entstehen: z.B. in der Wahrnehmungsverarbeitung und -speicherung, in der Augenmotorik, im Hörverständnis, in der Gehirnkoordination.



Ein Beispiel


Nach der Geburt ist es üblich, Kinder nach Nebenan zu tragen, sie zu waschen und medizinisch zu versorgen.


Für die meisten Kinder ist das kein Problem.


Ich hatte aber in der Praxis schon einige Kinder, die das massiv überfordert hat.


Nach der ohnehin sehr aufwühlenden Geburt, die viele Veränderungen mit sich brachte (Kälte, Lautstärke, Helligkeit, Leere, …), war diese Trennung von der Mutter einfach zu viel.


In dieser ersten Phase brauchen die Babys Ruhe von der Aufregung, sie brauchen Sicherheit und die vertraute Nähe der Mutter. Auch der erste Blickkontakt wird nun geschlossen. Das Kind sieht zum ersten Mal die Außenwelt, insbesondere (und auf diesen Abstand ist das kindliche Auge eingerichtet) prägt es sich das Bild der Mutter ein - ein wichtiger Bindungsfaktor.


Eine Untersuchung im Nebenzimmer unterbricht diesen Prozess. Und das kann nicht jedes Baby verkraften. Wer weiß, ob es wieder zur Mutter zurückgebracht wird???

Babies können das nicht wissen.


Durch ein solch scheinbar unbedeutendes, aber fürs Baby traumatisches Erlebnis kann die visuelle Wahrnehmungsverarbeitung, insbesondere die visuelle Speicherung blockiert werden.


Was heißt das?


Immer wenn das Kind sich später etwas über das Sehen einprägen will, spürt es die selben unangenehmen Gefühle, die es damals erlebt hat. Oder besser gesagt: Es verdrängt diese Gefühle und den damit verbundenen Vorgang des Einprägens und versieht es mit dem Etikett ‚gefährlich‘. So entsteht eine Art ‚blinder Fleck‘ und das Merken von Gesehenem wird vermieden. Dadurch wird es im Laufe der kindlichen Entwicklung aber auch nicht genügend geübt, wodurch mit der Zeit Entwicklungsrückstände entstehen.


Die Folge: das Kind merkt sich Lernstoff übers Lesen oder übers Sehen schwer. Es hat vielleicht Schwierigkeiten beim Lesen und beim Verstehen des Gelesenen; es macht Rechtschreibfehler, da es sich die Wortbilder nicht richtig einprägen kann, usw.


Wie gesagt: das ist ein Beispiel und betrifft nur wenige Kinder!



Wie gehen wir Eltern mit (Lern-)Blockaden unserer Kinder um?


Ich bin überzeugt, wir Eltern tun immer unser Bestes. Und wir können auch nicht alle Schwierigkeiten von unseren Kindern fernhalten. Denn Herausforderungen sind letztlich wichtig zum Wachsen und Lernen.


Also keine Sorge, wenn du bei deinem Kind Lernblockaden entdeckst! Sie lassen sich in der Pädagogischen Beratung finden und lösen!



Lernblockaden lösen in der Pädagogischen Beratung


Ich bin darauf spezialisiert, Lernblockaden aufzuspüren und zu lösen - Lernprobleme also 'an der Wurzel zu packen'.


Wenn SchülerInnen zu mir kommen, klären wir zunächst die Vorgeschichte sowie das gewünschte Ziel der Beratung ab. Mein Auftrag sind immer die Wünsche und Ziele meiner jungen KlientInnen sowie ihrer Eltern.


Danach verschaffen wir uns mit Hilfe verschiedener Übungen bzw. mit dem kinesiologischen Muskeltest einen groben Überblick über die wichtigsten Blockaden des Kindes.


Und im Anschluss besprechen wir die weitere Vorgehensweise.


Veränderungen im Lernverhalten brauchen Zeit. Und auch das Kind braucht Zeit, sich zu entwickeln. Daher gilt es dranzubleiben. Bewährt haben sich Beratungen in zweiwöchigem Abstand.


Bei jedem Termin können wir 1-2 Blockierungen in Angriff nehmen und lösen. Danach bekommt das Kind entsprechende Übungen oder andere Hilfestellungen zum Festigen und Umsetzen des Themas mit.



Wie können Lernblockaden gelöst werden?


Erste Herausforderung ist es, sie zu finden. Dies gelingt sehr effektiv mit dem kinesiologischen Muskeltest und entsprechenden Fragestellungen.


Zweite Herausforderung ist es, sie zu lösen. Dazu gibt es eine große Bandbreite von Techniken: Kinesiologische Übungen, Training der Wahrnehmungsverarbeitung, Stressabbaumethoden, u.v.a.m.


Wie du in meinem Beitrag ‚Praxis & Hintergründe‘ lesen kannst, kann aber der kein Bereich eines Menschen vom Rest des Körpers betrachtet werden.


Immer muss man auf verschiedensten Ebenen ansetzen, um ein Problem wirklich zu lösen:

- auf der emotionalen Ebene (z.B. Ängste, Selbstbewusstsein)

- auf der strukturellen Ebene (z.B. Verspannungen, Haltungs- und Kieferfehlstellungen)

- auf der biochemischen Ebene (z.B. Unverträglichkeiten, Stoffwechsel) und

- auf der energetischen Ebene (z.B. Energieblockaden).


Es hat also alles Bedeutung und muss mit in die Beratung einbezogen werden.



Die Rolle der Eltern


Grundsätzlich ist beim ersten Mal immer ein Elternteil dabei. Ältere Jugendliche kommen danach oft gerne allein, jüngere in Begleitung ihrer Eltern.


Das Mitwirken der Eltern ist von entscheidender Bedeutung. Wenn sie wissen, welche Prozesse wir in der Pädagogischen Beratung bearbeiten, können sie die Entwicklung ihres Kindes zu Hause noch besser unterstützen.


Davon abgesehen sind Kinder bzw. Jugendliche natürlich immer in ein Familiengefüge eingebunden.


Ich sage immer, sie sind kleine Zahnrädchen im Gefüge, die kaum das Ganze verändern können. Die Eltern hingegen sind die großen Zahnräder, ohne die sich das ganze nicht dreht ;-).


Wenn die Eltern bereit sind mitzuwirken, selbst einen Veränderungsprozess vollziehen oder die Pädagogische/Kinesiologische Beratung für ihre eigenen Themen in Anspruch nehmen, dann kann sich plötzlich noch viel mehr und viel schneller in eine positive Richtung verändern.




Du willst mehr darüber wissen, wie du deinem Kind beim Lernen helfen kannst? - Dann hab ich das Richtige für dich: meine neuen LernHex Profi-Tipps!


© Mag.a Ursula Förschner

Fotos: Pixabay.com

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@2016 by Mag.a Ursula Förschner