Dein Unterbewusstsein verstehen

Aktualisiert: 22. Nov 2018

Im letzten Beitrag „Du bist unermesslich clever“ hab ich dir gezeigt, dass du eigentlich alles verfügbare Wissen bereits hast, auch wenn du nur zu einem Teil davon Zugang hast. Alles, was dir nicht bewusst ist, geht trotzdem nicht verloren, du erlebst es ebenso laufend – weißt aber nicht, dass es zu dir gehört. Du erlebst es quasi „im Außen“.


Die Welt ist eine Seifenblase. Du erlebst überall ... DICH ;-)

Dein Unterbewusstsein versucht sich dir laufend mitzuteilen, um den nicht bewussten Teil in dein Bewusstsein zu rücken.


Leider haben wir meist nicht gelernt, die Sprache des Unbewussten zu verstehen und so muss es oft zu immer deutlicheren Signalen greifen, um sich uns verständlich zu machen; ganz nach dem Motto „Wer nicht hören will, muss fühlen“.


Eigentlich (unterbewusst) weißt du IMMER ganz genau, was zu tun ist; du kennst die Lösung eines bestimmten Problems immer SELBST – JETZT schon – aber meist eben nicht bewusst ☹.


Dumme Sache, oder?


Wenn du aber die Sprache deines Unbewussten verstehen lernst, kannst du seine Signale besser deuten und über diesen „Umweg“ immer mehr unbewusstes Wissen bewusst machen.


Dies ist auch der beste und sicherste Weg, gut durchs Leben zu kommen. Wenn du schon die kleinen Signale deines Unbewussten wahrnimmst, sparst du dir seine „deutlichen“ Lektionen.


Im Sinne von: Einen Unfall baut nur, wer schon viele rote Ampeln überfahren hat.



Wie kannst du dein Unterbewusstsein nun verstehen?


Indem du aufmerksam bist auf die Signale im Außen.


Hast du schon mal bemerkt, dass du dich manchmal mehrmals an derselben Stelle anhaust?

Oder dass dir plötzlich mehrmals hintereinander dieselben Dinge/Menschen/Informationen auffallen?

Hattest du einen Traum, der besondere Emotionen in dir ausgelöst hat?

Oder musste dein Unbewusstes gar zu härteren Bandagen greifen und du hattest einen Unfall oder hast dich verletzt?


Was will dir das sagen?


Wenn ich mich verletze - was glücklicherweise selten passiert - ist mein erster Gedanke: Was will mir das sagen?

Wenn ich etwas Wertvolles verliere, ist mein erster Gedanke: Was will mir das sagen?


Und – auch wenn eine Erfahrung schwierig oder enttäuschend ist – weiß ich, dass die darin verborgene Mitteilung umso entscheidender für mich ist, je deutlicher das Signal bzw. das Problem ist. Tatsächlich ist es so wichtig für mich, dies zu erkennen, dass das Signal so drastisch sein muss. Denn damit will mich mein Unbewusstes vor größerem Schaden bewahren.


Also, wenn wieder mal etwas passiert: Ärgere dich nicht! Sondern zieh dich kurz zurück und spür nach! Was hast du kurz davor gerade gedacht? Was macht dir im Leben gerade Gedanken? Welches Prinzip steckt in der Botschaft deines Unterbewusstseins?


Was meine ich damit?


Nehmen wir an, du übersiehst ein Hindernis auf dem Weg und stolperst. Was kann das wohl bedeuten?

Ja klar, du übersiehst gerade ein Hindernis in deinem Leben, das dich zum „Stolpern“ bringen wird, wenn du dich nicht damit auseinandersetzt. Die Botschaft ist: Schau dir das Hindernis bewusst an!


Anderes Beispiel:

Du möchtest ein eMail schreiben, aber dein Computer streikt. Zusätzlich hat auch dein Handy plötzlich Verbindungsprobleme. Oh, wie lästig!

Was will dir das sagen? Schau mal auf deine Kommunikation mit anderen Menschen! Gibt es da gerade Unstimmigkeiten, die dir nicht bewusst sind? Redet ihr aneinander vorbei und könnt euch so „nicht erreichen“? Oder ist es Zeit, einmal Abstand zu gewinnen und die Kommunikation mit anderen einzuschränken; dich also auf dich zu konzentrieren?

Was kann das für dich in deiner Situation bedeuten?


Wer bin ich wirklich?

Auf diese Weise wird der Alltag zum interessanten Rätsel, zu einem Ratespiel 😉.


Oh ja, du selbst bist ja das Rätsel! Was für ein Wunderwerk, das es zu ergründen gilt! 😊





Dein Unbewusstes teilt sich genauso über deinen Körper mit.


Du hast gewisse körperliche Symptome? Magenschmerzen etwa? Oder Verdauungsprobleme?


Auch damit will dir dein Unterbewusstsein etwas deutlich machen. Gerade bei chronischen Beschwerden tut es das übrigens schon lange – es ist also höchste Zeit darauf zu hören!



Wie kannst du draufkommen, was die Symptome / Botschaften bedeuten?


1. Ein erster Hinweis ist der „Volksmund“. Es gibt eine Reihe von Sprüchen und Ausdrücken, die auf die entsprechende Bedeutung hinweisen.

Z.B.: Was „liegt dir (wie ein Stein) im Magen“? Was „kannst du nicht so leicht verdauen?“


2. Zu dieser Thematik gibt es einige gute Bücher, die Körperregionen und Symptome einer Bedeutung zuordnen, z.B. „Krankheit als Weg“, „Krankheit als Sprache der Seele“ oder „Krankheit als Symbol“ von Dr. Rüdiger Dahlke; „Heile deinen Körper“ von Louise Hay.


3. Um deine ganz persönliche Botschaft vom Unterbewusstsein zu deuten, kannst du gerne auch in meine Praxis kommen. Ich helfe dir zu verstehen, worauf dich dein Unbewusstes aufmerksam machen will und was seine Signale bedeuten.


© Mag.a Ursula Förschner


Fotos: Pixabay

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@2016 by Mag.a Ursula Förschner