Bedarfsorientierte Ernährung

Aktualisiert: 24. Apr 2019

Es gibt unzählige Ernährungsempfehlungen: kohlenhydratarm, vegan, fettarm, laktosefrei ... und viele andere mehr.


Wie soll man sich in dem Dschungel auskennen und das Richtige für sich finden?



Und genau DARUM geht es bei der „Bedarfsorientierten Ernährung“: Das Richtige für sich zu finden und dem eigenen Körper zu geben, was er braucht.


In diesem und in meinen nächsten Beiträgen möchte ich dir die „Bedarfsorientierten Ernährung“ vorstellen.


1. Tagesrhythmus der Organe


Grundsätzlich orientiert sich der menschliche Organismus nach der so genannten „Chinesischen Organuhr“. Jedes Organ im Körper hat einen bestimmten Rhythmus an Aktivität und Passivität/Erholungsphase, sodass es Nahrungsmittel bzw. Nährstoffe zu bestimmten Zeiten besser oder eben schlechter verarbeiten kann.


Mehr zur Organuhr: http://die-organuhr.de/



Beispiel: Magen


Der Magen hat seine aktivste Phase zwischen 7 und 9h morgens. Zwischen 19 und 21h wiederum ist er eher passiv.


Das bedeutet, dass jene Nahrungsmittel, die dem Magen besonders viel abverlangen, am besten in der Früh oder auch noch zu Mittag verarbeitet werden. Am Abend freut sich der Magen über leichtere Kost.


Eine gute Verwertung von tierischem Eiweiß ist beispielsweise von wirklich guter Magensäure und entsprechend starker Magen-Aktivität abhängig. Und daher wird tierisches Eiweiß in der Früh und zu Mittag weit besser verwertet als am Abend. Isst man abends Fleisch, Fisch oder Eier, so können diese lange Zeit „im Magen liegen“ bzw. durch den Mangel an Magensäure nicht gut aufgespalten und aufbereitet werden und dann im Darm entsprechende Probleme bereiten. Eiweiße, die nicht gut aufbereitet werden, können außerdem pathogene (also schädliche) Abbauprodukte hinterlassen, die den Körper schwer belasten.


Wer abends tierisches Eiweiß isst, hat morgens meist auch keinen Hunger oder Appetit, da der Körper ja noch eine Zeit damit beschäftigt ist.


Also: Tierisches Eiweiß bitte nur morgens oder mittags essen!


Der Mensch ist nicht das, was er isst, sondern das, was er auch wirklich aufspalten, aufnehmen und verwerten kann.

Nebenbemerkung zur Magensäure:


Vielen Menschen werden Medikamente zum „Magenschutz“ verordnet, die die Säureproduktion des Magens verringern und so die Schleimhaut „schützen“ sollen.


Durch die verminderte Magensäure werden aber auch Eiweiße nicht mehr richtig aufgespalten und verwertet. Nimmt man diese Medikamente über einen längeren Zeitraum, können Eiweiß-Mangelzustände entstehen, die sich letztlich überall im Körper bemerkbar machen können. Besonders problematisch sehe ich aber die Auswirkung auf den Gehirnstoffwechsel. Botenstoffe im Gehirn wie z.B. das bekannte „Glückshormon“ Serotonin werden aus Eiweißstoffen gebildet. Ein Mangel daran kann mit der Zeit zu groben Problemen wie depressiven Verstimmungen oder Depression führen.


Malvenblätter schützen die Magen- und Darmschleimhaut.

Will man die Schleimhaut des Magens und Darms schützen, empfiehlt es sich auf schleimbildende Malvengewächse zurückgreifen, wie Malvenblätter, Lindenblätter und -knospen, zarte Hibiskusblätter, Okraschoten und -blätter (soweit erhältlich): einfach vor dem Essen ein oder zwei Blätter lange kauen und dann schlucken. Dabei merkt man schon die Schleimbildung, die sich dann wie ein schützender Film auf unsere Magen- und Darmschleimhaut legt. Malvengewächse sollten täglicher Ernährungsbestandteil sein.


Buchtipp dazu: Das große Rohkost-Buch, Angelika Fischer https://www.thalia.at/shop/home/artikeldetails/ID45282169.html


Die meisten Menschen bekommen den „Magenschutz“ im Übrigen wegen ihres Sodbrennens, Aufstoßen oder sogar wegen Speiseröhrenentzündung verordnet. Diese entsteht in der Regel allerdings nicht dadurch, dass die Magensäure zu aggressiv ist. Magensäure SOLL sauer sein, aber sie gehört in den Magen und nicht in die Speiseröhre oder gar in den Mund. Klar hinterlässt das Verätzungen!


Das Problem liegt also meist nicht an der Magensäure, sondern am oberen Schließmuskel des Magens, der zu schwach ist, um ordentlich abzuschließen. Und dies ist meiner Erfahrung nach üblicherweise eine Folge von allgemeiner Übersäuerung des Körpers bzw. von Calciummangel. Calcium regelt nämlich auch die Kraftentfaltung der Muskulatur.


Mein Tipp dazu: Überwiegend basische Ernährung und RINGANA PACK Balancing. Dazu empfehle ich zur Unterstützung von Magen und Leber RINGANA CAPS d-gest.



2. Individuelle Anforderungen


Außerdem hat jeder Mensch natürlich auch ganz individuelle Anforderungen an seine Ernährung – je nach Alter, Geschlecht, Klimazone, Leistungsanforderungen, Konstitution, usw.


Wer mehr Stress hat, (ver)braucht auch wesentlich mehr Nährstoffe. Und da Stress heute ein täglicher Begleiter ist (Zeitdruck, Leistungsdruck, Umweltbelastungen, Elektrosmog, …), brauchen wir heute auch wesentlich mehr Nährstoffe als vielleicht in früheren Zeiten.


Wir benötigen also eine wirklich hochwertige und frische Ernährung, die unseren Bedarf perfekt abdeckt.


Der Alltag sieht aber meist anders aus. Die meisten Menschen haben (oder nehmen sich) wenig Zeit dafür, frisch und abwechslungsreich zu kochen. Sie essen zwischendurch schnell mal Fast Food, zu wenig Gemüse, kaum rohes Gemüse, zu viel Zucker und eine Übermenge an Kohlenhydraten, insbesondere viel zu viel Weizen.


Fazit: Hohe Anforderungen und zu wenige oder nicht ausgewogene Nährstoffe führen über kurz oder lang zu Mangelerscheinungen. Diese machen sich über einen längeren Zeitraum in verschiedensten Symptomen und Körperbereichen bemerkbar, die wir normalerweise überhaupt nicht mit unseren Ernährungsgewohnheiten in Zusammenhang bringen.


Diese Mangelerscheinungen können jedoch frühzeitig mit Hilfe einer Antlitzanalyse entdeckt werden. Das heißt: Mangelerscheinungen sind im Gesicht, aber auch an Händen oder Ohren ‚ablesbar‘.


Die Antlitzdiagnostik wurde von Dr. Heinrich Schüssler begründet (1821-1898; vgl. Schüssler Salze) und vom Begründer der Bedarfsorientierten Ernährung Heinrich Tönnies (1936-2006) weiterentwickelt.


Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel sein und eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein. (Hippokrates)

Also: Die richtige Ernährung ist Heilmittel, denn sie kann Krankheiten verhindern bzw. bestehenden entgegenwirken.


Und wenn du eine Krankheit hast, schau zunächst mal deine Lebens- und Ernährungsweise an, um festzustellen, ob du deinem Körper auch wirklich den richtigen „Stoff“ gibst, damit er gut funktioniert und sich selbst im Gleichgewicht halten kann.


Ein Auto fährt ja auch nur mit dem richtigen Benzin und nicht mit Cola.



Ausgeprägte Mangelerscheinungen


Bereits ausgeprägte Mangelzustände können im Übrigen nicht mehr mit normaler Ernährung ausgeglichen werden.


Das schafft man nur mit Unterstützung durch hochwertige Nährstoffkomplexe aus echten, sonnengereift geernteten und frisch verarbeiteten Pflanzen. RINGANA bietet dir hierfür optimale Lösungen - sieh doch mal auf meine RINGANA Partnerseite www.freshfree.ringana.com!


Mehr zur Bedarfsorientierten Ernährung im nächsten Beitrag 😊




Copyright: Mag.a Ursula Förschner


Fotos: Pixabay.com

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@2016 by Mag.a Ursula Förschner